| Briefo.com / Briefmarken Allgemein / Nachlass und Vorgehensweise!? |
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Zebaztian registriert |
Gesendet: 10 Mar 2007 13:50:29 Hallo, also die Sache ist folgendermaßen, dass ich gerade dabei bin mich um die Sammlung meines Großvaters anzunehmen. Da ich einer sehr jungen Generation angehöre, ist es bei mir noch nicht so weit her mit meinen Fachkenntnissen. Ich habe bei meinem Großvater zwar ein Basiswissen erlernt was Umgang, Lagerung, Wasserzeichen suchen (das übliche halt)... betrifft, allerdings ist mein Wissen und vor allem mein spezielleres Wissen sehr begrenzt. Deshalb such ich hier ein bisschen nach Rat. Vorhanden sind nun vor allem Feldpsotmarken (Österreichisch-Ungarische Feldpost, Italien, Rumänien, Lombardei + Ventetien), Post in der Levante, Ö-Kreta, Bosnien HG, Jugoslawien... wie viel von Österreich vor 1945 vorhanden kann ich noch nicht abschätzen. Weiters gibts noch Restbestände aus GB und Überseeregionen usw... Es ist mir nicht im Sinne die vorhandene Sammlung zu verkaufen, sondern sie eventuell weiterzuführen bzw. mir zumindest einmal einen guten Überblick zu verschaffen was wirklich vorhanden ist und was fehlt. Allerdings finden sich unter den zahlreichen Alben einige die bis zum Rand mit Dubletten (?) gefüllt sind bzw. viele komplette Sätze in mehrfacher Ausführung. Alles in sehr gutem Zusatnd und meistens postfrisch! (kommt natürlich drauf an worum es sich handelt). Was also tun damit? Hat wer eine gute Idee. Zu Spottpreisen verkaufen liegt mir eher weniger im Sinne und sicher auch nicht im Sinne meines Großvaters. Gibts Tauschbörsen? Im Moment orientiere ich mich nach dem AUSTRIA NETTO KATALOG 06/07. Über andere Kaalog- und Literaturvorschläge wäre ich sehr dankbar. Wie ich diesem Forum so entnehme bewegen sich die Verkaufspreise so zwischen 20 und 40% (?) vom Katalogpreis. Wo allerdings ist der Verkauf möglich? Im Philiateliefachhandel oder eher über ebay? Solche und weitere Fragen bescheftigen mich zur Zeit also sehr. Ich appeliere an euch mit der Bitte mir ein paar Ratschläge zu meiner Situation und meinen Fragen zu geben. - und danke schon einmal im Vorraus fürs lesen ;) |
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Nimrod registriert |
Gesendet: 10 Mar 2007 16:06:17 | Geändert von: Nimrod . |
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Zebaztian registriert |
Gesendet: 10 Mar 2007 17:59:23 Hmm... Danke erstmals für die ausführliche Antwort. Was die Literatur betrifft habe ich auch noch andere Kataloge wie Michel und Ferchenbauer. Der ANK erschien mir auf die schnelle aber einmal am übersichtlichsten. Und Auktionskataloge sind auch haufenweise da... Naja, werd mir das ganze nochmals genauer anschauen, hab ja immerhin nur meine Blicke drüber schweifen lassen. Zu den Katalogpreisen würd mich allerdings interessieren warum diese so hoch angesetzt sind wenn sie so, nennen wir es "realitätsfern", sind? Würde es nicht mehr Sinn machen eine, mehr am Alltag orientiertere Preisliste zu erstellen? Und ab wann spricht man von Massenware? Ich nehme an, dass man sich hier stark an der Auflagenzahl bzw. an der noch in Umlauf befindlichen Stückzahl orientiert. Ab welchem (preislichen) Bereich könnte man sagen, dass sich diese Grenze in RIchtung "interessantere Stücke" zu bewegen beginnt (sehr subjektiv, ich weis)? Viele Fragen, aber ich bin euch dankbar. gruß seba. |
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Nimrod registriert |
Gesendet: 10 Mar 2007 19:07:41 | Geändert von: Nimrod . |
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Zebaztian registriert |
Gesendet: 11 Mar 2007 00:56:26 Herzlichen Dank nochmals für die umfangreiche Ausführung - Ich werd mich sobald möglich ein bisschen genauer mit dem vorhandenen Material auseinandersetzen und mich bei weiteren Fragen (die sich sicher ergeben werden) wieder melden. MfG Sebastian... |
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Zebaztian registriert |
Gesendet: 17 Mar 2007 18:57:51 | Geändert von: Zebaztian Mir sind da beim Durchforsten ein paar Fragen gekommen. Ich hab beispielsweise die 4 Kleinbogen (gibts hier Nachdrucke oder kann ich davon ausgehen, dass sie echt sind? - Wenn ja, wie kann man diese unterscheiden?) des Rennersatzes und die 10 S Dolfuß Marke "entdeckt". Eigentlich konnte ich so ziemlich alle ab Michale Nr. 161 ausmachen. Zu den ersten beiden würde mich euere Meinung zu einer "Verkaufswert"-Einschätzung interessieren. Ich hab gesehen, dass die Dolfußmarke bei ebay um 500 € und aufwärts gehandelt wurde. Wie ist das prozentuelle Verhältnis zum Katkalogwert hier zu handhaben? Eine andere Frage wäre wie ich die "WIPA" marke Nr. 555A von 556A (Michael) unterscheide bzw. wie kann ich den unterschied zwischen gew. Papier und Faserpapier feststellen? Wie sind Viererblocks (presilich) einzustufen? Danke und Gruß Sebastian! |
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Nimrod registriert |
Gesendet: 17 Mar 2007 19:15:46 | Geändert von: Nimrod . |
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Zebaztian registriert |
Gesendet: 17 Mar 2007 19:31:52 Danke! Gruß Sebastian P.s.: Warum haben Sie eigentlich ihre früheren Einträge wieder gelöscht? Ich hätte es bestimmt hilfrich empfunden, diese mehrmals zu lesen :) |
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Nimrod registriert |
Gesendet: 17 Mar 2007 19:48:30 | Geändert von: Nimrod . |
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Zebaztian registriert |
Gesendet: 17 Mar 2007 20:17:51 ja, natürlich hatte ich genügend zeit die beiträge eingehend zu lesen. es hat mich eben nur verwundert. bin natürlich weiterhin sehr sehr dankbar für ihre unterstützung. gruß sebastian |
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philatelikus registriert |
Gesendet: 17 Mar 2007 22:42:13 Scheint sich ja um eine größere Sammlung zu handeln :-) Der Unterschied zwischen Faser- und gewöhnlichem Papier ist ganz einfach: Faserpapier ist dünner und zeigt ganz charakteristische Fasern im Papier. Bei den von Dir geschilderten Marken kommt es auf die Erhaltung an, v.a. der Zähnung und Gummierung. Hier sind sehr große Preisunterschiede möglich. LG |
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Zebaztian registriert |
Gesendet: 18 Mar 2007 18:26:46 ja, is wirklich riesig. weis auch noch nicht so recht wie ich da anfangen soll mich zurecht zu finden. ich mein im österreichbereich ists eh noch leichter weil da kenn ich mich zumindest ein klein bisserl aus. (außer mit den wirklich klassischen) bei denene aus den diversen ehemaligen österreichischen gebieten wirds schon schwieriger. und bei den exotischeren sachen da ists erstmal sowieso vorbei. die sache is das es wirklich unmengen an material is - also wirklich etliche tausende oder noch mehr. meine grobe einschätzung is, dass das meiste "massenware" is und sich noch ein paar "bessere" exponate erhalten haben. das meiste wurde bereits vor einigen jahren veräußert - darunter wohl eine recht beachtliche großbritannien sammlung und wohl auch recht komplett österreich. bei dem vorhandenen material handelts sich also großteils um, sagen wir "überreste". wenn ich mal mehr zeit hab werd ich mir einen guten schlachtplan überlegen wie ich das ganze am besten angeh. vorschläge natürlich willkommen ;) p.s.: das mit dem papier is auch bereits gelöst - handelt sich um normales - danke, sebastian |
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Docadhoc registriert |
Gesendet: 18 Mar 2007 18:51:52 Also ich würde das beste Album nehmen und einmal im Dorotheum schätzen lassen. |
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Zebaztian registriert |
Gesendet: 18 Mar 2007 19:23:15 Gute Idee, das werd ich machen. |
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