| Briefo.com / Briefmarken Allgemein / Österreichische Trachten ab 1948 |
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| Autor | Mitteilung |
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steppenwolf registriert |
Gesendet: 7 Nov 2005 11:12:30 Guten Tag! Hallo Nimrod! Bist du zufällig in der Steiermark zuHause?;-) Hallo Sammlermax, recht interessante Seite. danke für den Tipp. Hätte da etwas aus meiner Sammlung: 666kb.com/i/10x12owg9s9hc.jpg Ist mir in dieser Form erst einmal untergekommen. |
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sammlermax1 registriert |
Gesendet: 7 Nov 2005 11:28:20 Hallo Steppenwolf, handelt es sich dabei um eine Druckverschiebung? Hallo Dino, Franzi66 war da eindeutig schneller,;-) zu den Farben,ja das ist so nee Sache, die sind glaube ich noch schwerer einzuteilen alls die noch nicht gelisteten Fehler, ich weis bzw.kenne niemanden der sich die Arbeit mit der Farbzuteilung bei dieser Ausgabe (Trachten) antut. |
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steppenwolf registriert |
Gesendet: 7 Nov 2005 13:05:01 Sammlermax, halte das eher für einen Doppeldruck. |
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Dino registriert |
Gesendet: 7 Nov 2005 13:15:15 Hallo Max! Habe es mal mit der Farbzuteilung bei der Landschafts-Serie 1945 versucht aber schnell wieder augegeben!!! gg Hallo Steppenwolf! Willkommen im Forum! Bin aus der Stmk.!! Mfg Dino |
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Peter registriert |
Gesendet: 8 Nov 2005 22:06:57 Wenn ich mir die Auflagenhöhe der 1S Marken anschaue, verstehe ich noch weniger, warum die rote so selten sein soll - oder wurde die exklusiv an Sozialisten abgegeben? :-) Oder war rot so verpönt, dass sie keiner in seiner Sammlung haben wollte? :-) |
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sammlermax1 registriert |
Gesendet: 9 Nov 2005 11:25:22 Hallo Peter, habe gerade zu diesm Thema einige Telefonate geführt weil es mich auch schon längere Zeit interessiert, Post wie auch vom Sammlerservice sowie von der Ö-Philatelistenvereinigung kammen nur sehr vage Antworten (genaueres weis keiner) es soll aber an den Händlern liegen,vielleicht liest das ja ein Händler und kann weiterhelfen. |
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franzi66 registriert |
Gesendet: 12 Nov 2005 22:51:29 Hallo zusammen! @ dino und sammlermax1 ... schnelle Antworten von mir sind reiner Zufall. Ich war halt gerade zur richtigen Zeit am richtigen Ort! @ Peter ... vielleicht haben die Händler einfach die sich schnell ändernde Marktlage und den raschen Farbwechsel verschlafen und sich keine größeren Lager an postfrischen Marken zugelegt. Wenn man sich andererseits die damalige Zeit vor Augen führt und die wirtschaftliche Lage in Österreich bedenkt, die Menschen hatten wohl andere Dinge im Kopf (Essen, Kleidung, Wohnen). Ein weiterer Aspekt wären dann noch die Portostufen der damaligen Zeit (für mich wieder ein Grund mich nach Literatur umzusehen). Wurden 1S Marken oft benötigt? Wie sah es mit den Rohstoffen für die Markenproduktion aus? Die 1S rot wurde zwischen 11.05.1948 und 09.12.1949 in fünf Teilauflagen produziert. Fünf Teilauflagen in nur 1 1/2 Jahren erweckt bei mir den Eindruck, dass wirklich nur nach Bedarf gedruckt wurde. Interresant wäre es zu wissen wie hoch die 5te Teilauflage war. Wann erfuhren die Händler von der Farbänderung? Die Anzahl der Möglichkeiten macht es nicht unbedingt einfacher die Frage des Wertes zu beantworten. lg franz |
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franzi66 registriert |
Gesendet: 12 Nov 2005 23:11:37 Aber hier zur Auflockerung zwei nette Druckzufälligkeiten
Interessant finde ich auch noch diese 60 Groschenmarken mit in Markenfarbe getöntem Papier. Hat noch jemand solche Marken? Eventuell in anderen Wertstufen?
Was mich aber brennensten interessiert, wie soll ich mir dieses Bild erklären?
Laut Katalogen und der mir zur Verfügung stehenden Literatur (Gindl und Pilatelistische Forschungsblätter 4/68) gibt es die 1S rot und blau nur im 70er Raster und die 1S grün nur im 100er Raster. Bin schon gespannt auf eure Meinung. lg franz |
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franzi66 registriert |
Gesendet: 4 Jan 2006 02:38:51 | Geändert von: franzi66 Der Rastertiefdruck (auch Rotationstiefdruck oder Rakeldurck) Die Kenntnis des Herstellungsverfahrens ist für den Spezialsammler unerlässlich und soll daher nachstehend kurz geschildert werden. Der Künstler entwirft und zeichnet das Markenbild in etwa 4-8facher Vergrößerung mit Tusche (sogenannte Tuschierung). Von dieser Tuschzeichnung wird nun mit der Reproduktionskamera ein seitenrichtiges Negativ in Markengröße hergestellt. Dieses Negativ wird vom Künstler auf etwa entstanden Mängel oder Fehler durchgesehen und diese behoben (Negativretusche). Danach wird von diesem Negativ ein Diapositiv kopiert und - nach erfolgter Probeätzung - ein Probedruck hergestellt. In verschiedenen Farben wird nun dieser Probedruck dem Auftraggeber vorgelegt. Nachdem der Druck genehmigt ist, wird von diesem Einzeldiapositiv entweder mittels der Additionskopiermaschine vier Kolumnen (Blätter) zu je 100 Marken hergestellt oder die Addition mit der Kamera unter Zuhilfenahme eines Zusatzgerätes – dem sogenannten Additionsanhang – vorgenommen. Das letztere Verfahren ist jedoch weniger vorzuziehen, da das Einzeldiapositiv zehnmal nebeneinander kopiert werden muss. Wird beim Kopieren eines dieser Diapositive beschädigt, und diese Beschädigung übersehen, wird dieser Fehler beim nachfolgenden „Umschlagen“ der ersten Reihe mitgeschleppt (so entstehen die bekannten Kolonnenfehler der Landschaftsausgaben 1945 u. 1947). Um das Verschleppen von Diapositivfehlern zu vermeiden, wird die Herstellung der Filmblätter mittels der Additionskopiermaschine bevorzugt. Die fertigen Filmblätter werden nun nochmals durchgesehen und entstandene Fehler retuschiert. In einem Kaliumbichromat-Bad wird nun mit Gelatinelösung versehenes Papier lichtempfindlich gemacht und nach dem Trocknen mit den Filmblättern im Kopierrahmen belichtet. Dadurch tritt, je nach dem Grad der Lichtdurchlässigkeit der einzelnen Bildstellen, eine Härtung der Gelatine ein. Danach erfolgt eine zweite Belichtung mit dem sogenannten „Tiefdruckraster“. Ist die zweifache Belichtung vollendet, wird die fertige Pigmentkopie feucht auf einen mit einem Kupfermantel versehenen Zylinder aufgetragen (aufgequetscht) und im lauwarmen Wasser so lange entwickelt, bis sich die unbelichtete Gelatine vollständig gelöst hat. Nun kann geätzt werden. Die Ätzung erfolg mit Eisenchlorid unter Beachtung bestimmter Temperaturen und unter ständigem Drehen des Zylinders (der Walze). Nach erfolgter Ätzung wird der Zylinder (die Walze) abgewaschen und blankpoliert. Die Walze zeigt nun das seitenverkehrte Negativbild – je nach Tonwert mehr oder weniger tief eingeätzt – wobei sich über das ganze Markenbild das Liniennetz des Tiefdruckrasters gelegt hat, welches das ganze Markenbild in lauter winzige Grübchen zerlegt. Bei all diesen Arbeitsvorgängen können Fehler durch Staub oder sonstige Fremdkörper entstehen. Es kann auch vorkommen, dass Verätzungen entstehen wenn das Pigment an jenen Stellen die nicht geätzt werden sollten nicht standgehalten hat. Je nach tiefe der Verätzung entstehen so mehr oder weniger deutliche Farbflecken, –punkte oder –patzen. Nach Durchführung der Retuschen ist der Zylinder fertig zum Drucken. Die beim Rastertiefdruck verwendeten Zylinder (Walzen) sind von unterschiedlicher Beschaffenheit, so dass mit ihnen ca. 15.000 bis 50.000 Druckvorgänge möglich sind. Bei Marken mit hoher Auflagezahl werden also auch mehrere Walzen benötigt, dadurch erhöht sich wiederum die Anzahl der möglichen Fehler. Zum Druck wird die geätzte Kupferwalze durch einen mit schnell trocknender, dünner Farbe gefüllte Farbwanne geführt (oder durch Zwischenschaltung einer Farbwalze eingefärbt). Um die überschüssige Farbe zu entfernen bedient man sich des sogenannten Rakelmessers (auch Rakel genannt), ein dünnes federndes Stahlband, welches mit dem notwendigen Druck an die Walze gepresst wird um die überschüssige Farbe von der Walze abzustreifen, so das diese nur in den Vertiefungen des Liniennetzes zurückbleibt. Bei diesem Arbeitsvorgang kommt es wohl zu zwei bekannten Eigenheiten. 1. Ist der Anpressdruck des Rakelmessers zu gering bleibt Farbe auf der Walze und es kommt zu einer Tönung der Marken.
2. Das Rakelmesser ist beschädigt bzw. beschädigt die Walze, es entstehen die sogenannten Farbgabeln.
Das Papier wird nun zwischen der mit einem Gummituch bespannten Gegenwalze (dem Gegendruckzylinder) und der Kupferwalze durchgeführt, wobei es die in den Vertiefungen sitzende Farbe aufnimmt. Die Zuführung, Weiterleitung und Ablage der Papierbogen erfolgt durch mechanische Greifer. Dieses Druckverfahren erfordert von allen Beteiligten außerordentliche Konzentration, Genauigkeit, Geschicklichkeit und Umsicht. Die verschiedenen Arbeitsvorgänge bieten dem Zufall reichlich Möglichkeiten zu Beschädigungen. All diese Beschädigungen unter dem Überbegriff „Plattenfehler“ zusammengefasst sind ein Teilaspekt warum sich Spezialsammler mit Ausgaben wie den sogenannten Landschaftsserien 1945/47 und Trachten 1948/52 und 1958 befassen. @sammlermax1 danke für das Ausleihen des Bildes mit den Farbgabeln |
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sammlermax1 registriert |
Gesendet: 5 Jan 2006 07:58:30 Franzi66, Bitte,Bitte gern geschehen(ausleihen des Bildes), ist ein gut verfasster Bericht zu den Farbgabeln, sehe gerade beim durchlesen und ansehen des Berichtes und der Bilder der 15gr,da hab ich doch glatt den Punkt in der Vase bei der ersten Marke übersehen, da ich zur Zeit gerade mit meinem Hauptsammelgebiet "Perfins" in K/A beschäftigt bin komme ich weniger zum Fehlersuchen in den Trachten. Andere Frage an dich, kannst du mir Kopien od.scanns zu den Forschungsblättern (Trachten) zukommen lassen? |
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Rein registriert |
Gesendet: 6 Jun 2007 16:23:55 @Sammlermax1 "Franzi66, und auch die anderen Trachtenspezis,kennt jemand diese Art der Wolken Form?" Du meist die horizontale Rhombenstruktur des Papieres? "Diese "Farbgabeln" sind immer in der Markenfarbe (kommt auf den Scans nicht immer so gut rüber). Wenn meine Vermutung stimmt, dass es eine Abart des Druckes ist, können diese "Farbgabeln" auch bei der neuen Dauermarkenserie vorkommen (hergestellt im Rastertiefdruck)." Beim Rakeltiefdruck soll eine Rakel(messer) die überflüssiger Farbe wegscheren. Ist die Rakel kaputt oder oder gibt es kleine Fehler dann ist die nicht mehr glatt und kann sie auch nicht alle Farbe wegschmieren. Bleibt übrig diese feine Linien welche überall entstehen können. |
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Rein registriert |
Gesendet: 7 Jun 2007 11:54:24 | Geändert von: Rein Beim Riffelung soll es eine Kastenriffelung geben?? Die senkrechte od waagerechte Wellenriffelung sind mir bekannt, aber Kasten??? Oder sieht es so aus?? Kasten? P.S. Beim Hochladen Versuch hat mich ein Hacker erschreckt ;) also klicken! |
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Rein registriert |
Gesendet: 7 Jun 2007 16:13:25 | Geändert von: Rein @Franzi66 Bei diese Briefmarken gibt es mindest 4 verschiedene Dimensionen. 1) Das Raster - 70 oder 100 2) steht das Trachtenbild senkrecht oder liegend auf den Walzen => auf die Marken kriecht die Farbe nach oben [kopfstehend] oder nach unten [normal] wenn das Bild stehend war oder die Farbe kriecht nacht Rechts oder nach Links wenn das Bild liegend war. Die meiste Werte in 1948-1952 haben Druckrichting R, weil seit 1952 die meiste Druckrichting K[opfstehend] haben. 3) Wenn es eine Riffelung gibt ist diese erstmal waagerecht, später senkrecht und seit 1956 [?] auch mit sehr steil kurzen Striche Wellenriffelung? 4) Die Papierfasern sind fast immer waagerecht aber inzidentel auch senkrecht [0.70, 1.70] UV-reaktionen habe ich noch nicht in Beacht genommen ;) Kombinationen aller Dimensionen sind grundsätzlich unabhängig von einander |
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