| Briefo.com / Briefmarken Allgemein / Kaiserreich 60 Jahre Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josef |
| Autor | Mitteilung |
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franzi66 registriert |
Gesendet: 4 Aug 2005 06:13:59 | Geändert von: franzi66 Ich hätte da eine Frage an unsere "Altösterreicher"! Es geht um die Jubiläumsausgabe zu 60. Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Joseph. Im speziellen die Nummern Ank 141 und 142 Farbabarten und ihre Bewertung.
wäre für jede Info dankbar, franz |
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elkifortuna registriert |
Gesendet: 4 Aug 2005 23:03:30 | Geändert von: elkifortuna - |
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elkifortuna registriert |
Gesendet: 5 Aug 2005 08:01:26 | Geändert von: elkifortuna - |
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franzi66 registriert |
Gesendet: 5 Aug 2005 08:18:01 @ elkifortuna....bis jetzt habe ich nur eine anfrage betreffs meiner e-mail adresse bekommen zum zecke der übermittlung von spezialliteratur. sich wissen zu erarbeiten kann ja auch spass machen, besonders wenn es um briefmarken geht. und zum "a" aufreisen, den habe ich mir letzte nacht im LKW ohnehin taub gesessen. lg franz |
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asmodeus registriert |
Gesendet: 5 Aug 2005 09:40:11 | Geändert von: asmodeus Hallo an alle, ich schließe mich den Aussagen von Nimrod an. Bei Fragen oder auch Themen lese ich fast nur die gleichen Mitgliedsnamen! Die meisten User leben nach dem Motto: Wieso sich anstrengen, wenn andere die Arbeit machen! Oder: Bloß kein Wissen weiter geben. Ich finde es nicht gut, wenn man nur vor der Glotze sitzt und "abstaubt" und selber GAR NICHTS beiträgt. Es macht doch Spaß sich in seinem Hobby bzw. seinem Sammelgebiet auszutoben! Weiterhin öffnet es andere Horizonte in seinem Gebiet! Gut, man kann argumentieren: ich kann nichts berichten oder ich bin Anfänger- SORRY: das sind in meinen Augen ausreden!! Man kann sich immer engagieren. Dieses Forum kann nur an Qualität gewinnen, wenn alle an einem Strang ziehen! Es soll nicht der Eindruck erwecken, das es nur professionell wird, aber ein Quentchen Qualität, die von allen beigetragen wird, tut gut! Ich habe auch nicht immer die Zeit, aber versuche hin und wieder ein Thema reinzustellen. Ran an die Tastatur!! :-) |
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woermi registriert |
Gesendet: 5 Aug 2005 10:56:51 | Geändert von: woermi Also ich hab ja bei meinen DR&Kolonien Postings bislang kaum feedback bekommen daher hab ich mich darauf ferlegt das ganze in einer art homepage aufzuarbeiten (http://members.liwest.at/woermi ), ich hab auch geplant ein forum zu hinterlegen, nämlich genau dieses hier, aber wie wo wann was weis ich noch nicht so genau, da mir der "Admin" keine eigene Rubrik geben will auf die ich dann verlinken könnte ;( |
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elkifortuna registriert |
Gesendet: 5 Aug 2005 13:17:00 @Nimrod,...Danke für Dein klärendes Schreiben. Nun sehe ich vieles von einem anderen Gesichtspukt. Werde mich auch bemühen aktiv Beiträge mitzugestalten. Ich bin aber weder Experte noch Fachmann. Freundliche Grüße elkifortuna |
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asmodeus registriert |
Gesendet: 5 Aug 2005 13:27:23 Hallo elkifortuna, wie gesagt: man muß kein Experte oder Fachmann sein :-) |
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woermi registriert |
Gesendet: 5 Aug 2005 18:24:46 | Geändert von: woermi @nimrod, bei material mit gummi ist das sehr verlässlich, da eben wegen der blockade der naturkautschuck zur neige ging. ansonst halte ich mich bei den germanias immer ans "I" im reich. je besser und weiter der sockel vom I nach rechts unten zieht umso weniger abgenutzt waren die druckplatten unmso mehr friedensdruck. bei ausgabe die eher oft gedruckt wurden (3, 5, 10 .. pfennig) geschied das schon früher (zeitlich)... tjo die anderen links kommen noch, ich bearbeite gerade marokko, eins nach dem anderen. |
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woermi registriert |
Gesendet: 5 Aug 2005 18:36:11 die grenzfälle kannst ja mal scannen... |
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franzi66 registriert |
Gesendet: 7 Aug 2005 18:25:35 | Geändert von: franzi66 JUBILÄUMSAUSGABE ZUM 60JÄHRIGEN REGIERUNGSJUBILÄUM VON KAISER FRANZ JOSEPH Für diese Ausgabe wurde erstmals ein namhafter Graphiker (Prof. Kolomann Moser) verpflichtet. Daraus resulitiert, dass durch die künstlerische Gestaltung eine Reihe verschiedener Proben (Farbe, Papier und Zähnung) hergestellt wurden. Diese Proben wurden sowohl als Einzelproben (sogenannte Vorzugsstücke) wie auch als Kleinbogen (zu 10 Marken je Bogen) und schlußendlich sogar als Zusammendrucke hergestellt. Diese Drucke hatten einerseits Erprogungskarakter, andererseits dienten sie als Geschenke an hochgestellte Persönlichkeiten.
Was dabei als erstes ins Auge sticht ist das neue Format der Briefmarken. links altes - rechts neues Format
Die Werte von 1 - 35 Heller wurden auf Kreidepapier (ab 1913 auf gewöhnlichen Papier) in Buchdruckverfahren mit Kz 12 1/2 hergestellt. Für die Werte von 50 Heller bis 10 Kronen wurde gräulich weisses Kupferdruckpapier (ab 1916 auch graublaues Papier) im Kupferdurckverfahren mit Lz 12 1/2 verwendet. Erstmals wurden auch mehrfarbige Marken hergestellt ( 2 und 5 Kronen zweifärbig und 10 Kronen dreifärbig). Durch die Verwendung von Kreide- bzw. gewöhnlichen Papier bei den Werten 1 - 35 Heller kommt es aufgrund der verschiedenen eigenschaften der verwendeten Papiersorten zu einer Farbabweichung. GEWÖHNLICHES PAPIER
KREIDEPAPIER
Weiters kommt durch das händische Mischen und durch die verschiedenen Sättigungswerte der Farbe teilweise zu grösseren Farbunterschieden die aber nicht gesondert bewertet werden. Als Beispiel hier ein paar 6 Heller Marken, wobei die ganz linke in Kreidepapier und die anderen auf gewöhnlichen Papier gedruckt wurden.
Bei den Werten 50 Heller bis 10 Kronen wurde Kupferdruckpapier verwendet. Anfangs gräulich weisses ab 1916 aber auch graublaues.
Bei den Kupferdruckwerten sind Größenunterschiede relativ häufig anzutreffen. Diese Größenunterschiede entstanden einerseits durch ungenaues Zähnen und andererseits erfolgt das Anfeuchten und Zusammenziehen beim Trocknen nach dem Druck bei Kupferdruckmarken selten gleichmäßig. Hier ein paar Beispiele anhand der 60 Hellermarke.
fortsetzung folgt |
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franzi66 registriert |
Gesendet: 7 Aug 2005 18:38:18 @ nimrod....ich werde den Beitrag noch erweitern. Kann damit aber erst morgen weitermachen, muss jetzt nämlich lenkraddrehen gehen. gruss Franz |
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franzi66 registriert |
Gesendet: 8 Aug 2005 17:10:43 @ nimrod.....beim Sichten des Material für den ist mir folgendes untergekommen.
ich glaube du hattest schon einmal bezüglich einer 1 Kronen eine Frage ins Forum gestellt. Meiner Meinung nach ist diese Einfärbung schon beim Druck der Marke entstanden. gruss franz |
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Jantschi registriert |
Gesendet: 8 Aug 2005 17:37:51 da hätt ich auch eine Frage ,kommt das weiße Fenster bei der rechten Marke öfters vor ? ![]() |
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Jantschi registriert |
Gesendet: 8 Aug 2005 18:53:48 | Geändert von: Jantschi Habe Sie nur eingestellt weil ich von diesen Marken sicher schon einige Hunderte in der Pizette gehabt habe und mit diesem weißen Fenster mir noch keine untergekommen ist. |
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elkifortuna registriert |
Gesendet: 16 Dez 2005 23:38:24 @franzi66 zu deiner am Beginn deines Beitrages gestellter Frage, ANK 141 und 142 Farbabarten und ihre Bewertung? wurde nun bei einem anderen Beitrag "Fehlfarbe - kleine Landschaft", wo es auch um verschiedene Farbvarianten geht von @styriaphila folgendes geschrieben: Leider muss ich euch sagen, dass alle diese "Fehlfarben" leider völlig wertlos sind. Es handelt sich nur um (chemisch) manipulierte Originalmarken bzw. um Marken, die bei der Aufbewahrung in nicht weichmacherfreier Folie waren, beschädigt sind. Diese Marken existieren daher nur ungebraucht OHNE GUMMIERUNG oder gestempelt. Bei originalgummierten Stücken kann man die Verfälschung sofort nachweisen. Ich kann es ja fast nicht glauben, dass sich die Farben, nur durch Lagerung, derart verändern können, z.B. bei deiner abgebildeten ANK 142 von grün auf blau. Oder kann es sein, dass die Argumente von @styriaphila auch da die Gründe für die Farbvarianten sind? |
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styriaphila registriert |
Gesendet: 17 Dez 2005 18:55:14 Mein Beitrag bezüglich verfärbungen betraf die Landschaftsserie I. Republik. Von der Serie 1908 gibt es diese zwar auch, es gibt aber auch echte Farbproben, die meines Wissens allerdings nur ungebraucht (meistens mit Falz/Originalgummierung) vorkommen. Die ungezähnten Farbproben haben dagegen keinerlei Gummierung. Wertmäßig liegen diese echten Farbproben bis zur 35er bei etwa 10.- bis 15 euro/Stück. Die 60er inder Farbe blau ist relativ häufig kommt auf etwa 50 euro. Wer ein Glückspilz ist findet eine 50 er Farbprobe, die wertet unter Kennern mit 1500 euro/Stück, sind aber meines wissens nur 4 Exemplare bekanntgeworden, auch wenn im Ferchenbauer 5 angegeben sind. |
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franzi66 registriert |
Gesendet: 17 Dez 2005 23:43:00 @ elkifortuna Ich habe mir die betreffenden Textstelle im Ferchenbauer noch einmal durchgelesen, und muß leider feststellen, daß es sich auch hier um Verfärbung durch Chemie bzw. Sonne handeln muß. Denn ein wichtiges Kriterium habe ich bis jetzt immer überlesen! Die Farbproben gezähnt wurden in Linienzähnung 12 1/2 und nicht in Kammzähnung 12 1/2 (wie die von mir abgebildeten Marken) hergestellt. War wohl nichts. All diese Stücke kommen aber in mein Kuriositätenkabinet. Natürlich mit Beschreibung, damit in 100 Jahren nicht wieder einer sich die Frage stellt Fehlfarbe, Farbprobe oder was? lg franz |
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