| Briefo.com / Briefmarken Allgemein / 3 Pfg 1. Wiener Aushilfsausgabe Echt ? |
| Autor | Mitteilung |
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Jantschi registriert |
Gesendet: 1 Jul 2005 23:48:14 | Geändert von: Jantschi hallo@all könnte diese nicht verausgabte3 Pfg echt sein oder ist der Aufdruck gefälscht Marke ist mit Falzspuren ,nicht geprüft
bitte sehr klein bis winzig |
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woermi registriert |
Gesendet: 2 Jul 2005 00:21:15
also bei mir schaun die Auftrucke etwas anders aus. aber ich kenn mich auf dem Gebiet ned aus. |
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Jantschi registriert |
Gesendet: 2 Jul 2005 00:31:38 Hi woermi da haben wir etwas gemeinsam,lol ich kenn mich nähmlich auch nicht aus vieleicht findet sich ein Spezialist dafür, ist auch ein umfangreiches,interresanntes und anspruchsvolles Sammelgebiet. warten wir es ab, zu Kroe Adler habe ich Farbvergleiche vom Netz die unterscheiden sich von deinen gezeigten erheblich inder Farbe,habe nur die Bilder keine Farbbezeichnungen. ist auch ein gewaltiges Sammelgebiet erich |
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woermi registriert |
Gesendet: 2 Jul 2005 00:33:54 | Geändert von: woermi naja meine sind alle geprüft, die 49aa mal ausgenommen... aber zu den österreich überdrucken gabs in der letzten "Briefmarke" eine nette geschichte! |
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Jantschi registriert |
Gesendet: 2 Jul 2005 00:37:23 achsooo habe die Ausgabe erst heute erhalten und nur so überflogen werde Sie mir morgen genauer anschaun |
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Docadhoc registriert |
Gesendet: 3 Jul 2005 22:03:59 ad Woermi: Aufdruck Deutschlands Verderber stammt nicht aus österreich, ist ein deutscher Überdruck. 3 Pf: finde ad hoc nichts falsches, tendiere eher zu echt. Die Geschichte in der letzten Briefmarke ist nicht schlecht, hilft aber bei der Bestimmung echt oder falsch nicht weiter. Wichtig immer die Rückseite, glatt oder geriffelt, das entscheidet über den Preis, unabhängig von der Farbe. |
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woermi registriert |
Gesendet: 3 Jul 2005 22:05:56 woher kommt der verderber? |
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Jantschi registriert |
Gesendet: 3 Jul 2005 22:12:18 ich habe die Ausgabe nach Info von woermi auch genau gelesen brachte mich leider zur Frage nicht weiter werde die Rückseite mal intensiver untersuchen , Thanks |
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Docadhoc registriert |
Gesendet: 4 Jul 2005 16:19:24 | Geändert von: Docadhoc ad Woermi: ist Lokalausgabe "Meißen", siehe auch ebaylink: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=5594358559&indexURL= 0&photoDisplayType=2#ebayphotohosting oder http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=10582&item=55943 91739&rd=1&tc=photo |
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Jantschi registriert |
Gesendet: 7 Jul 2005 18:54:20 | Geändert von: Jantschi ich habe mir die Rückseite der Marke nach dem Hinweis von Docadhoc mal genauer angesehen und fand einen grünen Prüfstempel MATL WIEN ^^
@ Doc : könntest Du vieleicht eine Geriffelte Rückseite hier zum vergleichen zeigen |
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Docadhoc registriert |
Gesendet: 7 Jul 2005 20:00:13 Scanne gerne eine geriffelte morgen ein, Prüfstempel ist in der richtigen Position. also sicher echt. Matl ist ein bekannter Prüfer. Wäre sonst mit Stempel falsch zumeist gekennzeichnet. Schaut nach glatter Oberfläche aus, also bei ebay als geprüfte Marke 30 - 40 €, hängt vonn der Farbe ab, scanne noch Vergleichsstücke. |
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Docadhoc registriert |
Gesendet: 9 Jul 2005 17:26:53 | Geändert von: Docadhoc und hier Vergleichsstücke: oberste reihe: verkehrter Aufdruck dann hell und dunkel dann: Fälschung unterste Reihe ![]() |
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Docadhoc registriert |
Gesendet: 9 Jul 2005 17:34:35 | Geändert von: Docadhoc irgendwie kommt die Riffelung des Bildes trotz Bearbeitung nicht wirklich "rüber"..........Bild wird noch bearbeitet und dann später mal nachgeholt. |
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Docadhoc registriert |
Gesendet: 2 Okt 2005 20:07:03 | Geändert von: Docadhoc http://www.kosel.com/de/ap/ap1-2_1.htm Zum nachlesen, erste Ausgabe des "AustriaPhilatelisten" im Oktober 1945, ein paar Bemerkungen zu den Lokalausgaben aus damaliger Sicht.....ein interressanter Beitrag zur "Wiener Ausgabe" auch in den/der letzten Ausgabe der "Briefmarke" September-Oktober 1945 Zur Eröffnung des Postverkehrs begrüßt der "Austria-Philatelist" alle Interessenten jenseits der Demarkationslinien und hofft weiterhin soviel Interesse zu finden wie bisher. Auch gilt der Gruß des "Austria-Philatelisten" unseren Freunden in der Techoslowakischen Republik, mit denen wir als erstes Nachbarland durch Eröffnung des internationalen Postverkehrs verbunden wurden. --- Der Herausgeber: Tausende von Zuschriften, tausende von Wünschen und viele hundert persönliche Mitteilungen aus ehrlichen Herzen, machten es mir leichter, alle Schwierigkeiten zu überwinden, um nun als Herausgeber der Nr. 1 des "Austria-Philatelisten" diese Zeilen an Sie richten zu können. Wenn auch durch ein persönliches Mißgeschick, und zwar durch eine Erkrankung anläßlich einer unaufschiebbaren Geschäftsreise, der Austria-Philatelist tatsächlich später erscheint, als von mir vorgesehen war, so läßt sich dies nun einmal nicht mehr ändern und ich danke allen Stellen, die mich in meinem Bestrebungen unterstützten, besonders auch unserer RAVAG, die im Wiener Rundfunk schon vor längerer Zeit das Erscheinen meiner Zeitschrift bekannt gab. Besonders danke ich jenen vielen tausenden von Interessenten der Zeitung die nicht nur das Interesse für die Zeitung aufbrachten, sondern auch mit Verständnis meine Ausführungen in der von mir herausgegebenen Vorschau, über die Notwendigkeit den Abonnementbetrag schon im vorhinein zu bezahlen, zur Kenntnis genommen haben, da ich auf Grund des neuen Gesetzes über die Lenkung des Papierverbrauches Probenummern nur in beschränkter Anzahl ins Ausland abgeben kann. Daß ich das in mich gesetzte Vertrauen nicht mißbrauchen werde, hoffe ich auch den größten Skeptikern bereits mit der Nr. 1 meiner Zeitung bewiesen zu haben und ist es kein leeres Versprechen, kein Mittel zum Zweck, um neue Abonnenten zu "fangen", wenn ich verspreche, diesen Weg weiter zu beschreiten und die Zeitung immer mehr auszubauen. Briefmarkensammler, schon als Bub, wie soviele meiner gleichaltrigen Kameraden, wurde ich schon als junger Mensch vor genau 20 Jahren richtiger Philatelist und ich entwickelte mich auf diesem Gebiete nicht nur weiter, sondern wuchs darüber hinaus und organisierte viele philatelistische Geschehen, besonders in unserer österreichischen Heimat der vergangenen Jahre vor dem zweiten Weltkriege, von denen die wenigsten alten Sammler überhaupt eine Ahnung hatten, daß meine Ideen dahintersteckten. Die neu hinzugekommenen Sammler lernen mich wohl erst jetzt kennen. Wenn mich nun eine glückliche Fügung des Schicksals im vergangenen Kriege geschützt hat und ich nun vor Ihnen sitzen kann und meine Ideen über die Herausgabe der Zeitung, die schon vor vielen Jahren geboren wurden und die ich immer wieder zu verwirklichen versuchte, tatsächlich in die Tat umgesetzt ha be, so weiß ich, daß meine jahrelange philatelistische Mitarbeit an vielen in- und ausländischen Zeitschriften nicht umsonst war, denn ich kann nun auch Ihnen mein Wissen zur Verfügung stellen. Denken Sie immer daran, daß bei mir der gute Wille vorhanden ist um alles so durchzuführen, wie es sich die verehrte Leserschaft vorstellt. Daß dieser gute Wille allein aber nichts nützt, wurd emir schon beim Erscheinen der ersten Nummer bewiesen. Widrige Umstäne treten immer auf, aber ich werde sie überwinden und ich weiß auch, daß ich auf vollstes Verständnis bei meinen Lesern rechnen ann. Und ist es einmal sehr schlimm, denken Sie bitte daran, wie schwer - wenn nicht unmöglich - es jetzt für sie ist, in der Trafik die Zeitung zu erhalten, die Sie gerade haben wollen und wie schwer es für mich ist, es zu verwirklichen, daß Sie diese letzten Endes doch erhalten. In diesem Sinne hoffe ich weiter auf angenehme Zusamenarbeit mit Ihnen und wünsche Ihnen und mir, daß wir von unserer befreiten und hoffentlich nun glücklicher werdenden wunderbaren Heimat Österreich aus, der ganzen Welt beweisen können, daß wir immer Österreicher waren und es auch in den vergangenen Jahren geblieben sind. Wenn uns die Welt dies einmal glaubt, zum Beweis haben wir es schon des öfteren gestellt, dann geht es nicht nur vorwärts, sondern dann schreiben wir aufwärts. Ich danke noch für die vielen hundert persönlichen Zuschriften, die ich leider noch nicht beanworten konnte, aber hoffentlich auch bald erledigen kann und verbleibe Ihr Adolf Kosel Wien, Mitte Oktober 1945 --- Die neuen Briefmarken im neuen Österreich Der Zusammenbruch des nationalsozialistischen Regimes hat sich auch auf postalischem Gebiete bemerkbar gemacht und den Sammlern eine Fülle interessanter Marken gebracht, die sicherlich unserem Sammelsporte viele neue Liebhaber zuführen werden. Besonders in Österreich, wo bedingt durch die etappenweise Auflösung der Deutschen Wehrmacht verschiedene Gebiete zeitweise autonom waren oder schon unter aliiertem Kommando standen, während andere Teile noch durch die Deutschen besetzt waren, war das Entstehen von Markenausgaben durch dei Natur der Sache begünstigt und bleibt es den Sammlern überlassen, einzelne Ausgaben abzulehnen oder aufzunehmen. Soweit in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Wien, Sonderdienststelle zur Bekämpfung von Briefmarkenfälschungen, amtliche Unterlagen zustandegebracht werden konnten, folgt nachstehend die Aufstellung der einzelnen Ausgaben. Diese Aufstellung erhebt noch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sondern wird in den kommenden Nummern ergänzt oder berichtigt werden. Soweit dazu Unterlagen beigestellt werden können,w ird höflichst darum gebeten. Damit hofft der Austria-Philatelist einen kleinen Beitrag zu leisten, um die noch bestehenden Unklarheiten endlich zu lichten. Ausgaben der Postdirektion Wien. Mit Eröffnung des Postverkehrs in Wien, anfangs Mai d.J., mußten auch Marken geschaffen werden und wurden von der Hitlerausgabe die Werte zu 5 Pf und 8 Pf (Bild) diagonal mit dem fetten Überdruck Österreich versehen. Bestimmt für vorgesehene Drucksachen - allerdings ist es zur Einführung dieses Portosatzes damals aus unbekannten Gründen noch nicht gekommen -, exisitert nur bei einigen Postämtern ausgegeben der Wert zu 3 Pf, ebenfalls mit diagonalem fettem Überdruck Österreich. (Bild) Die Erweiterung des Postverkehrs innerhalb der russischen Zone brachten die für den Fernverkehr notwendigen neuen Werte zu 6 Pf und 12 Pf mit halbfettem diagonalem Überdruck Österreich und breitem waagrechtem Balken über Deutsches Reich. Nachstehend noch die Abbildung eines Abzuges vom Originalaufdruck der letztgenannten 2 Werte. (Bild) Die Aufdrucke der beiden Typen weisen verschiedene Druckzufälligkeiten udn auch Plattenfehler auf. Am bekanntesten von der ersten Type das fehlerhafte "h" in "Österreich", einmal im Bogen vorkommend. Weiters sind bekannt geworden Doppelüberdrucke, wie nachstehend abgebildet, (Bild) und verkehrte Aufdrucke sowie Maschinen- und Bogenabklatsche. Fälschungen existieren besonders vom Wert zu 3 Pf. Auf Befehl des russischen Besatzungskommandos mußte dann plötzlich auf den Marken das Bild Hitlers unkenntlich gemacht werden. Und zwar wurde dies den einzelnen Postämtern überlassen, die dies mit Fingerabdrücken, Abdrücken mit Stopseln von den Farbfläschen usw. durchführten. Die Marken selbst wurden ungebraucht nicht abgegeben, sondern am Schalter auf den Brief geklebt und kam der Tagesstempel n e b e n den Marken zum Abdruck. Einzelne Postämter verwendeten auch die Feststellschrauben der Stempeln, dann wurden Rosettenmuster, gitterartige Muster usw. zur Unkenntlichmachung verwendet. Soweit diese Marken sich auf echt gelaufenen Briefen befinden, sind sie existenzberechtigt, auf ungebrauchten Marken sind es erst später entstandene Spielereien und bedingen auf keinen Fall einen höheren Preis. Die erklärliche Unbeliebtheit des Hitlerbildes brachte es mit sich, daß nun die Postdirektion mit einer neuen Ausgabe herauskommen mußte, u.zw. wurden überraschenderweise bei der Wiener Staatsdruckerei noch lagernde größere Bestände an Sondermarken für 5 Pf (Goldschmiede), 6 Pf (Postkongreß), 8 Pf (Braunes Band), 12 Pf (Postkongreß) verwendet. (Bild) Der Aufdruck erfolgte in größerer fetterer Schrift, ebenfalls mit Durchbalkung des Landesnamens. Abarten sind von dieser Ausgabe nicht bekannt geworden. Es existieren nur Druckzufälligkeiten in Form von Punkten in der Durchbalkung usw., entstanden durch anhaftende Überreste der Zähnungslöcher. In der Zwischenzeit wurde mit Genehmigung der russischen Besatzungstruppen die neue Hitlerserie mit Überdruck vorbereitet, u.zw. die Ausgabe "Hitler hinter Gitter", in folgenden Wertstufen: 5 Pf, 6 Pf, 8 Pf, 12 Pf. (Bild) Der Überdruck Österreich erfolgte wieder diagonal, halbfett und gitterartiger Aufdruck. Der Wert zu 5 Pf ist auch mit der selteneren fetten Überdrucktype Österreich bekannt geworden. (Bild) Gleichzeitig mit dieser Ausgabe wurde auch die Einführung der rekommandierten Sendungen (Karten und Briefe) vorbereitet und kamen hierfür die Werte zu 30 Pf, 42 Pf zur Ausgabe. (Bild) Die Marken wurden allerdings nur bei einigen Postämtern verkauft, da noch vor der Einführung der Annahme von rekommandierten Sendungen die Gittermarken durch die russischen Besatzungstruppen endgültig eingezogen wurden. In Krems und eventuell noch anderen Orten Niederösterreichs s o l l e n allerdings einige Briefe mit diesen Marken echt gelaufen sein. Nachforschungen brachten aber bis jetzt kein Ergebnis. Es existieren bei den Gitteraufdrucken bei einzelnen Werten eine verschiedene Anzahl von Gitterstäben. Der 5-Pf-Wert in seltener Type existiert mit stark verschobenem Aufdruck. Außerdem existieren die hohen Werte mit Gitteraufdruck: 1 RM, 2 RM, 3 RM, 5 RM. (Bild) Ein Schalterverkauf dieser Werte fand nicht statt. F |
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