| Briefo.com / Philatelie Zubehör / Briefmarken auf Echtheit kontrollieren |
| Autor | Mitteilung |
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gitte registriert |
Gesendet: 26 Jul 2005 21:01:52 Ich suche schon lange Literatur über wie ich Briefmarken auf Echtheit prüfen kann. Hab schon gelesen mit einer UV-Lampe. Aber die gibts in verschiedenen Wellenlängen. Was brauch ich eigentlich und wie benütze ich Sie. Sammle vorwiegend Briefe, Postkarten FDC. Muß ich mir ein Philalux kaufen oder geht es auch anders. gruß gitte |
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Jantschi registriert |
Gesendet: 26 Jul 2005 21:38:02 | Geändert von: Jantschi Hallo Gitte mit UV habe ich keine Erfahrung aber das erste was Du überprüfen kannst ist das Stempeldatum "wenn lesbar" Verwendungsdatum der Briefmarke von bis findest Du in den normalen Katalogen,weiters ist ein guter Scan immer von Nutzen, damit überprüfst Du ob der Stempel nicht nachgezeichnet oder gedruckt wurde,such im Netz in den diversen Foren nach Beiträgen von Fälschungen zb.BDPh dort ist manches über Fälschungen zu lesen, http://www.bdph.de/forum/forumdisplay.php?f=23 Gruß erich |
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woermi registriert |
Gesendet: 26 Jul 2005 22:08:14 um selber prüfen zu können brauchst du ein bisschen geschick und viel vergleichsmaterial und vor allem erfahrnung ^^ UV bringt nur in seltenen fällen wirklich was. schau mal unter http://members.liwest.at/woermi/ rein, ich baue gerade eine seite mit den unterschieden der ausgaben der dt. auslandspost und kolonien auf. dort kommen im prinzip alle varianten vor die du dir denken kannst, farben, aufdruckarten, plattenfehler, verschiedene stempel, verschiedene zähnungen, hier muss man hin und wieder unterm UV nachschaun, mit dem linial messen oder zaehne zählen ^^. |
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asmodeus registriert |
Gesendet: 27 Jul 2005 14:08:02 | Geändert von: asmodeus Das Signoscope T1 oder T2 und das Letterscope(Lindner) ist sehr hilfreich bei Reparaturen- sprich angesetzte Zähne oder Risse zu erkennen. Bei Nachzähnungen achte auf die Eckzähne- ist die Marke ursprünglich Kastenzähnung, Linienzähnung usw., den bei Nachzähnungen kann man nicht genau arbeiten und meistens erkennt man es an den Ecken. Dann muß man auch auf das Format achten. Bei Nachzähnungen verkleinert es sich erheblich vom Originalzustand. Weiterhin sind bei Nachzähnungen die Zahnspitzen hart. Bei Nachgummierungen: lege die Marke mit der Bildseite auf die Handfläche und hauche sie vorsichtig an. Nähern sich die gegenüberliegenden Ecken, ist die Marke nachgummiert. Diese Überprüfung der Nachgummierung habe ich früher angewandt und weiß jetzt nicht wie heute die Technik der Nachgummierung ist. Bei der UV Lampe kann man unter Umständen verschiedene Papiersorten erkennen. Bei Briefen: achte auf den Verwendungszeitraum und ob es Portorichtig verwendet worden ist. Bei Marken mit Überdruck: eine starke Lupe ist sehr gut: achte ob der Überdruck unter dem Stempel ist oder drüber. Achte auf Stempelübergänge. ABER GANZ WICHTIG: Kaufe keine Belege zu einem hohen Preis- auch wenn er zum Wert noch günstig ist- ungeprüft! Bei teuren Werten bleibt doch nur der Weg zum Prüfer! Auch Atteste kann man Fälschen- falls Unsicherheit besteht, Prüfer anrufen oder Nachprüfen lassen. |
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asmodeus registriert |
Gesendet: 27 Jul 2005 17:51:17 Ich schließe mich an Nimrods Aussagen an. Aber die Tips und Tricks kann man an allen Sammelgebieten anwenden. Es sind ja die ersten Maßnahmen, die man auf einem Tauschtag etc. anwenden kann. Aber Spezialliteratur ist das "A" und "O". Erst dadurch vergrößerst man sein Wissen! |
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gitte registriert |
Gesendet: 27 Jul 2005 19:01:16 Ich habe in jungen Jahren eine kleine Sammlung von Briefmarken Deutsches Reich und Bundesrepublik Deutschland übernommen, nichts besonderes eher als Schülersammlung zu bezeichnen. Habe dann Jahrelang aus Zeitmangel nichts mehr daran gemacht. Dann habe ich in den 80er angefangen mir von der Poststelle in Weiden Briefmarken von Berlin schicken zu lassen. Ich habe hier die Möglichkeit Briefmarken auf Rückumschläge zu kleben und wenn Sie zurückkommen habe ich Sie vom Umschlag abgemacht und in Schachteln deponiert. Wenn man nun einige Jahre hat, hat man den Ergeiz den Rest auch zu erwerben. Den hab ich zum Teil vom Fachhandel bezogen, das wurde mir zu teuer. Dann hab ich andere Möglichkeiten entdeckt, unbegrenzte Möglichkeiten. Solange nur die nicht so teuren Stücke erwirbst, kein Problem. Aber irgendwann kommst du dann auf die ersten Seiten vom Michel, an die teuren Stücke. Eigentlich auch kein Problem kaufst du zumindest die teuren Stücke mit Stempel. Denkste. Mir hat einer einmal geschrieben das du BPP auch nachmachen kannst. und wenn man sich den Stempel genau betrachtet, wirklich kein Kunststück da braucht man nicht einmal ein begnadetet Fälscher zu sein. |
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asmodeus registriert |
Gesendet: 27 Jul 2005 19:44:27 Hallo gitte, aus dem Text zu schließen, sammelst Du Bund. Wenn Du zu den frühen Ausgaben kommst, achte auf vollen lesbaren Stempel. D.h.: Ort und ganz wichtig Datum. Das Datum muß einigermaßen voll lesbar sein. Eckstempel sind meist nicht prüfbar. Achte ob die Stempel eine Postleitzahl aufweisen oder nicht- ich habe schon Marken gesehen- Marienkirche- und die hatten einen Stempel mit 4-stelliger Postleitzahl!! Eindeutig ein Falschstempel! Stempelkunde und Wissen, welcher Stempel bzw. Stempelart verwendet worden ist, ist ein wichtiger Begleiter. Z.B.: Wann wurden Postleitzahlen eingeführt; welche Oberpostdirektionsbezirke in Stempel usw.. Wann wurden welche Stempel benutzt. Noch ein Tip: Nachgedruckte Marken weisen häufig den Zusatz am Markenrand "Faux" usw.. Diese wurden gerne überstempelt oder weggekratzt und dann überstempelt- eine starke und gute Lupe hilft! Literatur für den Einstieg: 1.Für Stempel: Versuche mal die "Poststempelgilde Rhein- Donau" anzuschreiben ob Du Literatur erwerben kannst. 2.Die deutschen Postgebühren- Michel oder Stollberger Portofibel 3. Da Du mehr Belege sammelst, empfehle ich Dir den "Stollberger Briefe Katalog" Ist für Bund, Berlin und DDR. Sehr guter Katalog und gibt Sonderkatalogisierung von Marken die nicht als Standardfrankatur verwendet worden sind. Hier findet man häufig Goldstücke in seiner Sammlung. Da kommt der Michel Briefe Katalog nicht mit. |
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gitte registriert |
Gesendet: 29 Jul 2005 09:17:30 Hallo, Vielen Dank für die vielen Anregungen. Ich habe sie zu Herzen genommen und werde Sie erst einmal auswerten. Vielen Dank auch für die Hinweise auf Literatur. Ihr habt schon recht man muss die Sache anders anpacken. auf Stempel achten, Postleitzahlen u.s.w. Gruß Gitte |
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