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Gesendet: 11 Mai 2005 16:26:19 | Geändert von: Docadhoc Post druckt keine Marken mit Dalai Lama In Österreich wird es keine Briefmarke mit dem Sujet des Dalai Lama geben. Ein Bürgerrechtsaktivist hatte eine "personalisierte Marke" in Auftrag gegeben. Doch nun teilte die Post mit, dass sie die Marke nicht produzieren lässt. Mittwoch, 11.05.05 "Massive Interventionen" Der Aktivist spricht von Interventionen der chinesischen Botschaft: "Ich wurde von einem Postbediensteten angerufen. Der erklärte am Telefon, dass auf Grund sehr massiver Interventionen durch die chinesische Botschaft die Herausgabe der Marke abgesagt werden müsse." Besonders überraschend sei gewesen, dass den Chinesen sowohl sein Name als auch die Anzahl der geplanten Briefmarken genau bekannt gewesen sei, schilderte der Wiener Bürgerrechtsaktivist Heinz Stoff in den "Salzburger Nachrichten" ("SN", Mittwoch-Ausgabe). "Ohne Angaben von Gründen" Post-Sprecher Michael Homola bestätigte der APA, dass die Marke "ohne Angabe von Gründen" nicht gedruckt wird. Die Post AG habe es sich bei personalisierten Marken vorbehalten, eine Erzeugung auch ohne Nennung von Gründen abzulehnen. Die Frage, ob es Interventionen der chinesischen Botschaft gegeben habe, wollte Homola nicht eindeutig beantworten. Man werde aber im "SN"-Bericht kein Dementi von ihm finden, so der Post-Sprecher. Schon einmal auf Eis gelegt Die Post AG selbst legte im Sommer 2004 den Plan, anlässlich des 70. Geburtstages des mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten tibetischen Exil-Oberhauptes eine Sondermarke herauszubringen, auf Eis. Auch damals war von chinesischen Interventionen die Rede. Von der chinesischen Botschaft konnte die APA vorerst keine Stellungnahme einholen. Exil in Indien Tibet war 1951 - ein Jahr nach dem Einmarsch der chinesischen Truppen - gegen den eigenen Willen in die Volksrepublik China eingegliedert worden. 1959 wurde ein Volksaufstand der Tibeter von der chinesischen Armee blutig niedergeschlagen, etwa hunderttausend Menschen flohen, darunter auch der 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso, der seither im Exil in Nordindien lebt. Anlässlich des 46. Jahrestages des Volksaufstands versicherte der Dalai Lama heuer im März Peking, keine staatliche Eigenständigkeit für sein Volk anzustreben. Man habe sich dem "mittleren Weg" verschrieben und sei gewillt, Teil der Volksrepublik zu bleiben. "Ich bin überzeugt, dass ein solcher Ansatz den Tibetern auf lange Sicht materiellen Fortschritt bringen wird." Der Friedensnobelpreisträger forderte aber Autonomie. |
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Gesendet: 11 Mai 2005 16:50:01 | Geändert von: Docadhoc
zumindest bei ebay gibts personalisierte. |
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